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Logo VDE / DKE Jahresbericht 2015 Normung vernetzt Zukunft

MENSCH UND INDUSTRIE 4.0

In der Arbeitswelt der Industrie 4.0 wird der Mensch auch zukünftig nicht wegzudenken sein. Als soziotechnisches Arbeitssystem verstanden, bieten flexible und anpassungsfähige Produktionssysteme zahlreiche Chancen, Arbeit besser und menschengerechter zu gestalten.

Grundlegend ist die Anforderung der Ausführbarkeit, d. h. bei der Gestaltung eines Arbeitssystems sind das physische und mentale Leistungsvermögen des beteiligten Menschen zu berücksichtigen. Aufgaben müssen von ihm grundsätzlich zu bewältigen sein. Darüber hinaus muss die so genannte Schädigungslosigkeit einer Tätigkeit sichergestellt werden. Unfälle und Gesundheitsschäden sind durch die optimale Gestaltung zu vermeiden.

Weitere Kriterien sind auch die Beeinträchtigungsfreiheit oder Zumutbarkeit einer Tätigkeit. Dies bedeutet, dass im besten Fall ein Belastungsoptimum hergestellt werden kann: körperliche und geistige Unterforderung wie Überforderung werden vermieden. Neue Technologien bieten zudem vielfältige Möglichkeiten, Arbeit lern- und persönlichkeitsförderlich zu gestalten. So können adaptive Systeme Beschäftigte individuell unterstützen, Lernprozesse fördern und auch körperliche Einschränkungen kompensieren. Arbeitssysteme, die diese Optionen bieten, können gesundheitsförderlich wirken und die Kompetenzen von Beschäftigten weiterentwickeln. Dies verbessert bei gelungener Umsetzung Zufriedenheit, Motivation und Leistungsfähigkeit.

Hand und Zahnrad

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Pichler, Reinhold
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