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ENERGIE - POLARLICHTER – DIE ANDERE SONNENERGIE

Polarlichter sind Naturerscheinungen, die an den Magnetpolen der Erde zu beobachten sind. Durch Sonneneruptionen ausgestoßene elektrisch geladene Teilchen prallen an den Polen mit hoher Geschwindigkeit auf Teilchen der Erdatmosphäre. Wechselwirkungen führen dazu, dass die getroffenen Teilchen in einen angeregten Zustand übergehen. Ganz wie bei einer überdimensionalen Leuchtdiode werden die aufgenommenen Energien als Lichtimpulse wieder abgegeben: der Himmel scheint in den verschiedensten Farben zu glühen.

Neben Polarlichtern sind Blitze natürliche unkontrollierte elektrische Entladungen. Selbst die fortschrittliche Technik hat bisher jedoch noch keine brauchbaren Ansätze gefunden, deren ungeheure Energiemengen für die Menschheit nutzbar zu machen. Andererseits haben technische Vorrichtungen diesen Urgewalten heute weitgehend den Schrecken genommen: der moderne Blitzschutz. Doch dieser kommt nicht von ungefähr. Eindeutige Regeln und klare Definitionen schaffen Sicherheit. Insbesondere dann, wenn sie von allen Interessengruppen im Konsens beschlossen werden. Die DKE führt das Wissen aller Fachkreise zusammen und bietet effiziente Strukturen und Dienstleistungen. Für technisch aktuelle, marktorientierte und allgemein anerkannte Regeln.

Bild Klaus-Peter Bretz

Klaus-Peter Bretz
Normungsmanager Nachrichten- und Informationstechnik, Telekommunikationstechnik

„Weil sie kleiner, leichter und effizienter sind, steigt die Anzahl verwendeter Schaltnetzteile immer schneller. Die Spannungsqualität öffentlicher Energieversorgungsnetze, wie sie in der Europäischen Norm EN 50160 beschrieben ist, sollte auch unter sich dadurch ändernden Umgebungsbedingungen bewahrt werden. Dies ist ein Beitrag für eine weiterhin sichere Stromversorgung.“