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Internet der Dinge (Internet of Things)

Internet der Dinge

Neben dem bereits etablierten Internet als Kommunikationsplattform der Menschen sollen im Internet der Dinge zunehmend alle Gegenstände bzw. Geräte des täglichen Lebens mit uns als Mensch, aber vor allem auch untereinander kommunizieren. Dies führt unter anderem dazu, dass die Benutzerschnittstelle des Personal Computers (PC) nach und nach verschwinden wird, da die immer kleineren Computerchips zukünftig vermehrt in die Gegenstände des täglichen Lebens eingebettet werden. Mithilfe des Internets der Dinge können somit Informationen von Sensoren bzw. den Geräten selbst im Internet zur Verfügung gestellt werden, um: Informationen zu generieren (z. B. Gesundheits- oder Positionsdaten) beziehungsweise Informationen sinnvoll zu verbinden, um hieraus neue Dienste anzubieten (z. B. intelligente Haushaltssteuerung, Geoinformationen).

Das Internet der Dinge braucht eine Vielzahl an Normen und Standards. Zunächst müssen alle Dinge bzw. Geräte in der Lage sein, Informationen zu generieren, zu verarbeiten und zu verbreiten. Des Weiteren muss sichergestellt werden, dass die Geräte untereinander kommunizieren können. Schließlich gilt es, die dafür nötige Infrastruktur in Form von Netzwerken und einem zukunftsfähigen Internet zur Verfügung zu stellen. Letzteres bedarf zum Beispiel eines neuen Internet-Protokolls (IPv6), um die Vielzahl der im Internet der Dinge nötigen Geräte überhaupt mit dem Internet verbinden zu können.

Innerhalb der Normung versucht man derzeit auf internationaler Ebene die Vielzahl der Standards im Bereich des Internets der Dinge zu vereinheitlichen, etwaigen Normungsbedarf zu identifizieren und einheitliche sowie kohärente Lösungen zu erarbeiten. Somit soll sichergestellt werden, dass das Internet der Dinge möglichst reibungslos und verbraucherfreundlich in den Markt eingeführt wird

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Wakke, Paul, Dr.
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